und der Körper sich selber blockiert

Pferd mit Schiefe in der Hüfte

Man­che Hun­de lah­men nicht. Sie „lau­fen sich ein“.
Sie ste­hen mor­gens steif auf, brau­chen ein paar Schrit­te und wir­ken danach stabil. 

Bei Pfer­den sieht es ähn­lich aus. Sie stol­pern auf einer Hand, kip­pen leicht in der Schul­ter oder reagie­ren beim Put­zen an einer bestimm­ten Stel­le.
Vie­le den­ken dann an Gelen­ke, Mus­keln oder Arthro­se. Das kann stim­men.
Aber es erklärt nicht, war­um die Beschwer­den kom­men und gehen.

Unter der sicht­ba­ren Bewe­gung steckt ein ande­res The­ma: Mus­ter.
Der Kör­per baut sie auf, um sich zu ent­las­ten. Nach einer Zer­rung, einem Sturz, einer OP oder durch ein­sei­ti­ge Belas­tung ver­schiebt das Tier das Gewicht. Ein Bein trägt mehr, ein ande­res weni­ger. So ent­steht ein Bewe­gungs­stil, der sich nor­mal anfühlt, aber nicht mehr aus­ge­wo­gen ist.
Du merkst das, wenn du ein Bein anhe­ben willst. Das Bein kommt nur mit Wider­stand hoch. Nicht, weil es fest­steckt, son­dern weil das Stand­bein die Last nicht über­neh­men möch­te. Ein Tier schützt sich, indem es das Anhe­ben ver­wei­gert. Das ist logisch und völ­lig normal.

Was geschieht und vorallem: warum?

Die­se Mus­ter gibt es in vie­len Vari­an­ten. Vor­ne links ent­las­tet, vor­ne rechts über­las­tet. Hin­ten links kom­pen­siert, hin­ten rechts weich. Dazu die Dre­hung im Rumpf und die Ver­schie­bung im Becken. Rein rech­ne­risch kommst du rasch auf meh­re­re Dut­zend Kom­bi­na­tio­nen. Vier Bei­ne mit je eige­ner Last­ver­tei­lung, vier mög­li­che Aus­weich­rich­tun­gen und vier mög­li­che Fol­ge­an­pas­sun­gen.
Die Sum­me ergibt rund 4 x 4 x 4 Mus­ter. Für das Tier fühlt sich das sta­bil an.
Für dich sieht es manch­mal unauf­fäl­lig aus. Für mich zeigt es ein Sys­tem, das sich über Jah­re selbst orga­ni­siert hat. Mit der Zeit ist der Aus­gleich auf­ge­braucht.
Dann zei­gen sich Sym­pto­me, die nicht kon­stant sind. Ein Tag gut, ein Tag schlecht. Und genau das ver­wirrt vie­le Hal­te­rin­nen und Halter.

Warum Unterstützung so wichtig ist

Du siehst von aus­sen nur die Bewe­gung.
Ich schaue mit dir auf das Mus­ter dahin­ter und arbei­te dann gezielt mit NST. Die­se The­ra­pie löst Span­nun­gen, die tief im Sys­tem ste­cken, und stellt die Balan­ce zwi­schen den ein­zel­nen Kör­per­ab­schnit­ten wie­der her. So kann der Kör­per Last sau­ber ver­tei­len und wie­der sta­bil tra­gen.
Mus­ter lösen sich nicht von allein. Sie brau­chen eine kla­re Ein­schät­zung und eine Behand­lung, die das gan­ze Sys­tem berück­sich­tigt.
NST setzt genau dort an, wo der Kör­per fest­hängt. Das bringt dei­nem Tier wie­der Sicher­heit im All­tag, statt nur kur­ze Erleichterung. 

Wenn du genau­er hin­schau­en willst und eine Ein­schät­zung brauchst, die das gan­ze Sys­tem berück­sich­tigt, ich bin da.